Mieten mit Hund
Wie bittest du einen Vermieter um Erlaubnis für einen Hund?
Frag schriftlich, schlag konkrete Bedingungen vor und gib dem Vermieter Gründe für ein Ja. Nenn Rasse, Gewicht und Alter des Hundes. Biete Referenzen eines früheren Vermieters, der keine Schäden bestätigen kann. Biete eine Haustierklausel, die die Haftung für jeden Schaden übernimmt, und eine professionelle Reinigung am Mietende. Ein konkreter Antrag mit Sicherheiten ist viel schwerer abzulehnen als ein vager.
Warum konkrete Anträge besser wirken
Die Hauptsorgen eines Vermieters sind Schäden und Lärm. Ein vager Antrag lässt diese Sorgen offen. Ein konkreter Antrag, der sie direkt angeht, räumt die Einwände aus, bevor sie aufkommen. Rasse, Größe, Alter und Wesen des Hundes zu kennen beantwortet die Schadensfrage. Referenzen eines früheren Vermieters bestätigen die Bilanz. Eine Klausel, die dich finanziell für haustierbedingte Schäden haftbar macht, geht das rechtliche Risiko an. Jedes Element des Antrags mindert eine konkrete Sorge.
Was in den schriftlichen Antrag gehört
Nenn Rasse, Größe, Alter und ob der Hund kastriert ist. Erwähne deine Arbeitszeiten und wie lange der Hund tagsüber allein ist, denn Bellbeschwerden sind nach Schäden die andere große Sorge. Biete eine Referenz eines früheren Vermieters oder eine Charakterreferenz, falls es dein erster Hund ist. Biete an, eine konkrete Haustierklausel in den Vertrag aufzunehmen. Biete an, eine professionelle Grundreinigung am Mietende zu organisieren. Hat die Wohnung einen Garten, erwähne ihn als Beleg für Außenfläche.
Die Antwort schriftlich erhalten
Ein mündliches Ja eines Vermieters ist keine Vertragsänderung und nicht durchsetzbar. Stimmt der Vermieter mündlich zu, schick noch am selben Tag eine schriftliche Zusammenfassung des Besprochenen und bitte um schriftliche Bestätigung. Die meisten Vermieter unterzeichnen einen kurzen Vertragszusatz oder schicken eine schriftliche Bestätigung per Mail. Weniger als eine schriftliche Bestätigung lässt dich angreifbar, falls sich die Haltung des Vermieters ändert. Hol dir den Hund nicht, bevor du die schriftliche Zustimmung hast.
Wenn der Vermieter Nein sagt
In England muss ein Vermieter, der einen Haustierantrag ablehnt, in 28 Tagen schriftlich begründen. Ist der Grund nicht vernünftig, kannst du ihn anfechten, auch wenn der Durchsetzungsweg in der Praxis begrenzt ist. Ist die Ablehnung fest und vernünftig, kannst du sie hinnehmen, eine andere Wohnung mit einem hundeoffenen Vermieter suchen oder, bei einem Diensttier, deine Rechte nach dem Equality Act ausüben. Anhaltender Druck bei einer festen Ablehnung wirkt selten und kann das Mietverhältnis schädigen.
